Die Klasse 3a zu Besuch bei der Feuerwehr in Tiefenbach

Was passiert eigentlich, wenn man die 112 wählt? Und wie ist das Feuerwehrfahrzeug ausgestattet? Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, tauschten die 22 Schülerinnen und Schüler der Klasse 3a am 13.01.2026 gemeinsam mit ihrer Lehrerin Frau Bachmaier und der Praktikantin Julia Rohn das Klassenzimmer gegen das Feuerwehrgerätehaus ein.

Nachdem wir uns im Heimat- und Sachunterricht (HSU) bereits intensiv mit dem Thema „Feuer“ beschäftigt und in der Schule spannende Versuche mit Flammen durchgeführt hatten, war es an der Zeit, die Profis bei der Arbeit zu besuchen.

Vor Ort wurden wir herzlich vom Feuerwehrkommandanten Robert Ebner und dem Feuerwehrmann Josef Sattler empfangen. Die beiden Experten nahmen sich viel Zeit, um den Kindern die komplexen Abläufe bei einem Notruf zu erklären und die beeindruckende Ausrüstung zu demonstrieren.

Die Kinder durften Technik hautnah erleben, die man sonst nur aus dem Fernsehen kennt:

–  Alarmierung: Auch der „Piepser“ wurde genau unter die Lupe genommen – das kleine Gerät, das den Alltag der Retter schlagartig unterbricht.

– Schwere Geräte: Im Feuerwehrauto wurde uns das massive Schneidegerät gezeigt, das bei Autounfällen zum Einsatz kommt, sowie viele weitere Einsatzgeräte.

– Die Schutzausrüstung: Josef Sattler schlüpfte in seine Montur. So konnten die Kinder sehen, wie sicher (aber auch schwer!) ein Feuerwehrmann eingepackt ist.

–  High-Tech im Einsatz: Ein besonderes Highlight war die Wärmebildkamera. Die Schüler durften sie selbst ausprobieren und lernten, warum sie eine so wertvolle Hilfe bei der Personensuche in verrauchten Gebäuden ist.

Neben der Technik gab es auch viel Faktenwissen: Wir wissen nun genau, wie lang ein Feuerwehrschlauch ist und wie dieser nach dem Einsatz getrocknet werden muss. Robert Ebner und Josef Sattler blieben keine Antwort schuldig und beantworteten geduldig die zahlreichen Fragen der wissbegierigen Drittklässler.

Das absolute Highlight des Tages wartete am Ende: Die Besichtigung der gesamten Feuerwehrwache war schon spannend, doch getoppt wurde dies nur noch von der Rückfahrt zur Schule im echten Feuerwehrauto. Mit strahlenden Augen stiegen die Kinder vor dem Schulgebäude aus.

Fazit der Klasse: „HSU zum Anfassen macht einfach am meisten Spaß!“

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Freiwilligen Feuerwehr Tiefenbach und insbesondere bei Robert Ebner und Josef Sattler für diesen interessanten und praxisnahen Einblick in ihre lebenswichtige Arbeit.

 

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